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Traumasensible Entwicklungsgruppe 2027

Ein Jahr für nachhaltige Veränderung, lebendige Beziehungen und einen neuen Umgang mit dir selbst.

DU MUSST NICHT BLEIBEN, WIE DU GEWORDEN BIST.

Viele unserer Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster haben ihren Ursprung in frühen Beziehungserfahrungen. Wenn Schutz, Nähe oder Zugehörigkeit fehlen oder Erfahrungen zu überwältigend sind, entwickelt unser Organismus eigene Wege, damit umzugehen.

Wir passen uns an, funktionieren, ziehen uns zurück, kämpfen oder kümmern uns übertrieben um andere. Diese unbewusst entstandenen Schutzreaktionen waren sinnvoll und oft notwendig. Was uns damals geholfen hat, kann uns als Erwachsene jedoch begrenzen.

Veränderung braucht deshalb oft mehr als Verstehen. Sie wird möglich, wenn unser autonomes Nervensystem ausreichend Sicherheit erlebt und wir neue, spürbare Erfahrungen machen können – mit uns selbst und in Beziehung zu anderen.

 

Genau dafür bietet eine konstante, geschützte Gruppe einen besonderen Rahmen.

EIN JAHR IN EINER KONSTANTEN, GESCHÜTZTEN GRUPPE

Maximal zwölf Teilnehmer:innen treffen sich von Jänner bis November 2027 an neun Wochenenden. Die Beständigkeit der Gruppe schafft Vertrauen, Verbindung und einen geschützten Rahmen für persönliche Entwicklung.

Eigene Themen können über längere Zeit begleitet werden. Neue Erfahrungen lassen sich im Alltag erproben, bei den folgenden Treffen weiterbearbeiten und zunehmend in das eigene Leben integrieren.

Du bestimmst selbst, wie weit du dich einlässt und welches Tempo für dich stimmig ist.

9 WOCHENENDEN
Zeit für Entwicklung und Integration

MAXIMAL 12 TEILNEHMER:INNEN
Ein überschaubarer, geschützter Rahmen

JÄNNER BIS NOVEMBER 2027
Veränderung Schritt für Schritt

ERKENNEN ALLEIN REICHT OFT NICHT

Traumasensible Aufstellungen helfen, den Ursprüngen autonom entstandener Schutzmuster zu begegnen. Dabei kann emotional und körperlich spürbar werden, was hinter einem Muster liegt und wovor es ursprünglich schützen sollte.

Diese gefühlte Erkenntnis ist ein Ausgangspunkt. Integration geschieht auch danach: durch die Weiterbearbeitung des Erlebten, einen neuen Umgang mit Körper und Gefühlen und durch korrigierende Erfahrungen in Beziehung.

Die Aufstellungsarbeit basiert auf der Anliegenmethode, die im Rahmen der Identitätsorientierten Psychotraumatheorie und -therapie (IoPT) von Prof. Dr. Franz Ruppert entwickelt wurde. Ergänzt wird sie durch Wissen über das autonome Nervensystem, die Verkörperung von Trauma und moderne Integrationsmethoden.

Die Entwicklungsgruppe ist ein Angebot zur Selbsterfahrung und Weiterbildung. Sie ersetzt keine erforderliche psychotherapeutische oder medizinische Behandlung.

Die traumasensible Entwicklungsgruppe richtet sich an Menschen,

• die immer wieder in ähnliche Beziehungs- oder Lebenssituationen geraten
• die sich häufig anpassen, zurückziehen, funktionieren oder zu viel Verantwortung übernehmen
• denen es schwerfällt, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen oder Grenzen zu setzen
• die unter Ängsten, Erschöpfung, Selbstzweifeln oder körperlichen und psychischen Beschwerden leiden
• die sich selbst besser verstehen und ihr Leben nachhaltig verändern möchten

Zugleich richtet sich das Angebot an Menschen aus sozialen und helfenden Berufen, die ihre traumasensible Haltung vertiefen, die Methode selbst erfahren und ihre Begleitungskompetenz erweitern möchten.

Begleitung

Seit 2012 arbeite ich intensiv mit der Anliegenmethode und begleite Menschen in traumasensiblen Aufstellungen, Einzelgesprächen und Gruppenprozessen.

Meine Erfahrungen als psychosozialer Berater, Coach, Supervisor, eingetragener Mediator und Organisationsberater fließen ebenso in meine Arbeit ein wie meine fortlaufende Weiterbildung in traumasensibler und körperorientierter Begleitung.

Persönliche Integration verstehe ich nicht als einen Zustand, den man irgendwann endgültig erreicht. Auch ich selbst befinde mich auf einem fortlaufenden Integrationsweg. Diese Haltung prägt meine Begleitung: achtsam, menschlich, transparent und mit Respekt vor dem jeweils eigenen Weg.

Was sich verändern darf

Die Entwicklungsgruppe kann dich dabei unterstützen,

• dich und deine Bedürfnisse besser wahrzunehmen
• wiederkehrende Muster und ihre Ursprünge zu verstehen
• Schutzreaktionen zu erkennen und wertzuschätzen
• freundlicher mit dir selbst umzugehen
• Gefühle bewusster wahrzunehmen und zu regulieren
• eigene Grenzen zu wahren
• Nähe und Distanz selbstbestimmter zu gestalten
• Beziehungen klarer und erfüllender zu leben
• mehr innere Sicherheit und Lebendigkeit zu entwickeln

Veränderung darf in deinem Tempo geschehen – getragen von Achtsamkeit, sicherer Beziehung und neuen Erfahrungen.

Rahmen und Leistungen

• unverbindliches persönliches Vorgespräch
• neun Wochenendmodule von Jänner bis November 2027
• maximal zwölf Teilnehmer:innen
• fünf bis sechs eigene traumasensible Aufstellungen
• zwei Einzelsupervisionen
• begleitende Skripten und Übungen
• schrittweise Ausbildung in der Anliegenmethode auf Basis der IoPT
• Zertifikat in „Traumasensiblen Aufstellungen – tsa“
• kostenfreie Teilnahme als Resonanzgeber:in an meinen begleitenden tsa-Seminaren

Kursbeitrag: € 2.150,–
Teilzahlung ist möglich.
Seminarort: Neumarkt im Mühlkreis

Termine und Inhalte

Für nähere Details kontaktieren Sie mich bitte.

Modul 1: 23. - 24. Jän. 2027

Die Anliegenmethode

Modul 1: Die Anliegenmethode

• Entwicklung, Ziele und Rahmenbedingungen der Anliegenmethode
• Unterschiede der IoPT u. traumasensibler Aufstellungen* zu anderen Aufstellungsmethoden
• Die Rolle als Begleiter_in bei Selbstbegegnungen
• Selbstbegegnung in der Gruppe und im Einzelsetting
• Krisenintervention und mögliche Nach-Begleitung*

Modul 2: 20. - 21. Feb. 2027

Basis - die menschliche Psyche

Modul 2: Basis - die menschliche Psyche

• Definition und Begriff "menschliche Psyche" und verstörende Erfahrungen
• Körper und Psyche
• Psyche, Nervensystem, Gehirn und Hormone
• Gene und Immunsystem

Modul 3: 20. - 21. Mär. 2027

Identität und "Identifizierung"

Modul 3: Identität und Identifizierung

• Die Grundbegriffe (Ich, Identität, Identifikation, Selbst usw.)
• Entwicklung von Ich und Ich-Bewusstsein
• Symbiose- und Autonomiebedürfnisse
• Identität, Identifikation und Zuschreibung
• Identität und verstörende Erlebnisse

Modul 4: 24. - 25. Apr. 2027

Bindung und Bindungsstörungen

Modul 4: Bindung und Bindungsstörungen

• Bindung und Bindungstheorie
• Mutterbindung, Vaterbindung
• Liebe und Verliebtsein - eine Illusion?
• IoPT und Trauma der Liebe

Modul 5: 8. - 9. Mai 2027

Frühe Verletzungen und Sexualität

Modul 5: Sexualität

• Menschliche Sexualität
• biografisch aufgeladene Erfahrungen
• Persönliche und gesellschaftliche Folgen
• Therapeutische Prinzipien aus Sicht der IoPT

Modul 6: 5. - 6. Jun. 2027

Die Täter-Opfer-Dynamik

Modul 6: Die Täter-Opfer-Dynamik

• Opfer-Sein und Opfer-Haltungen
• Täter-Sein und Täter-Haltungen
• Lösungswege
• Täter-Opfer-Dynamiken in unserem Leben, und wie wir uns daraus befreien

Modul 7: 25. - 26. Sep. 2027

Psychische Auswirkungen früher Verletzungen

Modul 7: Psychische Auswirkungen früher Verletzungen

• Zeugung, Schwangerschaft und Geburt
• Bin ich gewollt oder ungewollt?
• Erstes Lebensjahr
• Zeugung, Schwangerschaft, Geburt aus Sicht der IoPT

Modul 8: 16. - 17. Okt. 2027

Körperliche Auswirkungen früher Verletzungen

Modul 8: Körperliche Auswirkungen früher Verletzungen

• Der menschliche Organismus
• Körper, frühe Erfahrungen, Lebendigkeit
• Leben versus „Überleben“
• Auswirkungen früher Erfahrungen auf den Körper

Modul 9: 20. - 21. Nov. 2027

Vertiefung und Abschluss

Modul 9: Zusatz- bzw. Wiederholungsmodul, Abschluss

• Wiederholung von Inhalten
• Verleihung des Weiterbildungs-Zertifikats und Abschlussfeier

Könnte diese Gruppe dein nächster Schritt sein?

Wenn du spürst, dass du nicht länger in vertrauten Mustern bleiben möchtest, kann jetzt der Zeitpunkt sein, deinem Leben eine neue Richtung zu geben.

Veränderung beginnt mit einem ersten, konkreten Schritt. Manchmal besteht dieser Schritt darin, sich Zeit zu nehmen und gemeinsam zu prüfen, welcher Weg wirklich stimmig ist.

Ich lade dich zu einem persönlichen, unverbindlichen Gespräch ein.

Gemeinsam klären wir, ob die traumasensible Entwicklungsgruppe und meine Arbeitsweise zu deinem Anliegen passen.

Ein Weg führt durch eine grüne, hügelige Landschaft.

Gut zu wissen

  • Die Entwicklungsgruppe ist ein Angebot zur Selbsterfahrung und Weiterbildung. Sie ersetzt keine erforderliche psychotherapeutische oder medizinische Behandlung.
  • Inhaltliche oder terminliche Änderungen sind in begründeten Ausnahmefällen möglich.
  • Getränke und Pausensnacks sind im Kursbeitrag enthalten. Nächtigungs- und Verpflegungskosten außerhalb der Seminarzeiten sind nicht enthalten.
  • Voraussetzung für das Zertifikat ist eine Anwesenheit von mindestens 75 Prozent.
  • Für die eigenständige gewerbliche Anwendung traumasensibler Aufstellungen sind die jeweils geltenden rechtlichen und beruflichen Voraussetzungen zu beachten.
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